Im Bericht von 2024 erwähnt: Paysend ist ein Anbieter für grenzüberschreitende Geldüberweisungen, der Transfers an Empfänger in über 170 Ländern mit Visa-, Mastercard- oder UnionPay-Karten ermöglicht. Im Bericht von 2024 erwähnt: Der Dienst zählt 8,5 Millionen Nutzer und wurde mit zahlreichen Branchenauszeichnungen geehrt. In diesem Artikel beleuchten wir die Besonderheiten von Paysend, die geltenden Limits und Gebühren sowie die Möglichkeiten und Kosten für Geldüberweisungen in die Ukraine.
Paysend in Kürze.
Paysend ist eine Geldtransfer-App, die sich durch günstige Gebühren, hohe Überweisungsgeschwindigkeit und ein ansprechendes mobiles Interface auszeichnet. Das Unternehmen hat seinen Sitz in London (Großbritannien) und verfügt über alle erforderlichen Autorisierungen der zuständigen Behörden (FCA und HMRC). Darüber hinaus besitzt Paysend Zahlungslizenzen in zahlreichen weiteren Jurisdiktionen, darunter der Europäischen Union, Kanada und 48 US-Bundesstaaten, und ist für Visa Direct sowie Mastercard MoneySend zertifiziert.
Im Bericht von 2024 erwähnt: Rund 1,6 Millionen Menschen nutzen Paysend regelmäßig und transferieren jährlich über 5 Milliarden US-Dollar in 170 Länder. Der Dienst wird besonders für seine Schnelligkeit geschätzt – rund 95 % aller Transaktionen werden in Echtzeit verarbeitet. Aufgrund banküblicher Bearbeitungszeiten bei zwischengeschalteten Acquirern können einzelne Vorgänge jedoch bis zu 5 Tage in Anspruch nehmen.
Statistiken und Erfahrungsberichte zu Paysend. Quelle: Paysend.com
Hauptfunktionen von Paysend.
Geldüberweisungen
Im Bericht von 2024 erwähnt: Paysend verfügt über ein weltweites Netzwerk mit 170 Empfängerländern und 49 Absenderländern für grenzüberschreitende Überweisungen. Zahlungen können über die Website oder die mobile App (für Android und iOS) getätigt werden. Die Überweisungskosten lassen sich ohne Registrierung direkt über den Gebührenrechner auf der Paysend-Website berechnen.
Überblick über die Paysend-Website. Quelle: Paysend.com
Sind Absender und Empfänger bei Paysend registriert, steht ihnen die Funktion „Paysend Link“ offen. Über diesen personalisierten Link kann eine Überweisung auf das eigene Konto angefordert oder Geld lediglich anhand der Mobilfunknummer versendet werden. Um diese Funktion zu nutzen, wählen Sie bei der Auftragserstellung einfach die Option „Paysend Link“ (neben „Auf Karte“ und „Auf Bankkonto“).
Wenn Sie Geld über einen Paysend Link senden, öffnet der Empfänger den Link, um den Betrag entgegenzunehmen oder sich bei Bedarf zu registrieren, falls das Geld dem internen Systemkonto gutgeschrieben werden soll.
Senden Sie eine Zahlungsanforderung per Paysend Link, kann der Zahlende den Betrag nach Klick auf den Link direkt mit den von Ihnen vordefinierten Parametern begleichen.
Multi-Währungs-Konto
Im Bericht von 2024 erwähnt: Bei Paysend kann zudem ein Währungskonto eröffnet werden, mit dem Gelder in bis zu 33 Währungen gehalten und gewechselt werden können. Diese Funktion steht jedoch nur in ausgewählten Ländern bereit und das jährliche Guthabenlimit liegt bei 450 GBP bzw. 500 EUR. Paysend erhebt keine Einzahlungsgebühren (die Hausbank kann jedoch eigene Entgelte berechnen). Das Guthaben kann für Online-Einkäufe, Kartenaufladungen und Auslandsüberweisungen genutzt werden.
Wichtig zu wissen: Guthaben im digitalen Wallet von Paysend unterliegt nicht den gesetzlichen Einlagensicherungssystemen Großbritanniens, der Europäischen Union, der USA oder anderer Staaten.
Mastercard oder Visa Karte
Die virtuelle Paysend-Karte wird nach Kontoeröffnung sofort aktiviert (dieser Service steht Kunden aus Großbritannien und dem EWR, die sich nach dem 8. Juni 2023 registriert haben, nicht mehr zur Verfügung). Eine physische Karte ist gegen eine Versandgebühr erhältlich (in Großbritannien 4,99 GBP, im EWR 5,99 EUR). Beide Kartentypen eignen sich für Bargeldabhebungen an Geldautomaten sowie für Zahlungen im In- und Ausland. Gemäß den Konditionen aus dem Bericht von 2024: Bargeldabhebungen bis zu 200 GBP bzw. 220 EUR pro Monat sind gebührenfrei; darüber hinausgehende Beträge unterliegen einer Gebühr von 2 %.
Überweisungen in die Ukraine mit Paysend.
Geldüberweisungen in die Ukraine sind bei Paysend über folgende Wege möglich:
Auf Karte:
Kartenüberweisungen werden bei Paysend in Echtzeit ausgeführt. Gemäß den Konditionen aus dem Bericht von 2024: Die Überweisungsgebühr richtet sich nach dem Absenderland (1 £ für Großbritannien, 1,50 € für die EU, 2 $ für die USA). Gemäß den Konditionen aus dem Bericht von 2024: Der Währungsumrechnungsaufschlag beträgt je nach Währungspaar 1 % bis 5 %. Über die Funktion Paysend Link ist zudem eine gebührenfreie Überweisung möglich.
Auf ein Bankkonto:
Ein solcher Geldtransfer wird gewöhnlich innerhalb eines Werktages abgewickelt, kann sich jedoch durch zwischengeschaltete Banken um bis zu 5 Tage verzögern. Gemäß den Konditionen aus dem Bericht von 2024: Die Festgebühr entspricht der Kartenüberweisung, die Währungsumrechnungsmarge fällt mit 3 % bis 10 % jedoch meist höher aus.
SWIFT-Überweisungen:
Für Transfers innerhalb des Euroraums empfiehlt sich SEPA (Single Euro Payments Area), da Paysend keine Gebühren für SEPA-Überweisungen erhebt. In anderen Fällen kommt SWIFT zum Einsatz. Gemäß den Konditionen aus dem Bericht von 2024: Die Gebühr hängt von der Währung ab; die Ausführungsdauer beträgt 1 bis 5 Werktage.
Gebühren und Limits Paysend.
Die Kosten für eine Geldüberweisung bei Paysend hängen vom jeweiligen Absenderland ab. Gemäß den Konditionen aus dem Bericht von 2024: Bei Überweisungen aus Australien beträgt die feste Gebühr beispielsweise 2 AUD, aus Kanada 3 CAD, aus der Europäischen Union 1,50 EUR, aus den USA 2 USD und aus Großbritannien 1 GBP. Zudem fällt bei Währungsumrechnungen eine Marge im Wechselkurs an. Die exakten Gesamtkosten und der angewandte Wechselkurs lassen sich vorab im Rechner auf der Website oder in der Paysend-App einsehen.
Auch die Transferlimits richten sich nach dem Absenderland. So können Nutzer in Großbritannien und der EU standardmäßig bis zu 800 GBP bzw. 1.000 EUR innerhalb von 6 Monaten überweisen. In den USA liegt das Limit bei 999 USD oder 5 Überweisungen – je nachdem, was zuerst erreicht wird. Diese Limits lassen sich durch das Einreichen von Dokumenten zur Identitätsprüfung bei Paysend erhöhen.
Fazit.
Paysend ist eine solide Option für kleinere Überweisungsbeträge ohne umfangreiche Verifizierungsauflagen. Der Dienst überzeugt mit breiter Länderabdeckung, geringen Festgebühren und der Verfügbarkeit physischer Zahlungskarten. Für Transfers in die Ukraine ist Paysend jedoch nicht immer die günstigste Wahl, da das Unternehmen frühere Sonderkonditionen für ukrainische Überweisungskorridore beendet hat, während alternative Anbieter (wie etwa TransferGo) weiterhin Vergünstigungen bereithalten.
